BBoard stellt seinen Betrieb ein, Details hier

Gegen das Vergessen
Ein Forum gegen das Vergessen, wir wollen erinnern und ermahnen..Lernen wir aus der Geschichte..Niemals Krieg....Setzen wir uns auch in Zukunft für den Frieden ein und beziehen wir alle Menschen in unser gemeinsames Menschenbild mit ein....!!
 

Betrug an den Holocaust Opfern

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Gegen das Vergessen Foren-Übersicht -> Aktuelle Infos
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
tarahu



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 16.11.2006, 19:26    Titel: Betrug an den Holocaust Opfern Antworten mit Zitat

Ich nenne es Betrug an den Holocaust Opfern.So fand ich diesen Artikel in einer Zeitung.

Suchet, so werdet ihr finden!
Wer so naiv war zu glauben, mit dem Fonds für „NS-Zwangsarbeiter“, vom Bund und der deutschen Wirtschaft mit fünf Milliarden Euro ausgestattet, sei nun endlich, sechs Jahrzehnte nach Kriegsende, der Schlusspunkt unter die gigantisch hohen deutschen Wiedergutmachungs-Zahlungen für NS-Unrecht gesetzt, ist ein armer Tropf. Heerscharen von Anwälten aus aller Welt, die erstaunlich viele noch lebende Holocaust-Opfer oder deren Nachkommen vertreten, entwickeln bei der Suche nach immer neuen Forderungs-Katalogen eine Phantasie, über die ein orientalischer Märchenerzähler nur mit den Ohren schlackern kann. So werden beispielsweise uralte, längst abgelaufene Schuldverschreibungen der Weimarer Republik präsentiert, um Deutschland erneut zur Kasse zu bitten.
Suchet, so werdet ihr finden! Dieser Aufruf Jesu ist eine Aufforderung, sich im Gebet vertrauensvoll an Gott zu wenden. Doch heutzutage geht es vielen eher um die Hinwendung zu deutschen Steuergeldern. Und so suchten und fanden findige Anwälte die von der Bundesrepublik im Dezember 1998 abgegebene „Washingtoner Erklärung“ mit der Verpflichtung, im Dritten Reich beschlagnahmte Kunstwerke an ihre Eigentümer bzw. deren Erben zurückzugeben. Als „Geste der Versöhnung“ erklärte sich die Bundesrepublik ein Jahr später bereit, den Begriff der „Beschlagnahme“ großzügig auszulegen und auch Objekte herauszugeben, die „verfolgungsbedingt“ verkauft worden seien.
Keine Frage, dass deutsche Politiker die zugesagte „großzügige Auslegung“ noch großzügiger auslegen. So hat das Land Berlin im vergangenen Juli Ernst Ludwig Kirchners Bild „Berliner Straßenszene“ von 1913 an eine Erbin des jüdischen Kunstsammlers Alfred Hess restituiert. Es handelte sich um das wertvollste Kunstwerk des Berliner Brücke-Museums. Die Witwe des 1931 verstorbenen Hess hat allerdings viele Werke aus dessen Sammlung über den Kölner Kunstverein verkauft, darunter 1937 nämliche „Berliner Straßenszene“ an den Industriellen Carl Hagemann. Hagemanns Erben schenkten das Gemälde dem Direktor des Frankfurter Städel-Museums, von dessen Witwe das Land Berlin im Jahr 1980 das Bild für das Brücke-Museum erwarb.
Juristen und Kunstexperten weisen darauf hin, das Bild sei nach allen Erkenntnissen rechtmäßig in das Eigentum des Brücke-Museums gelangt und vom Berliner Senat „eilfertig“ auf die bloße, durch nichts bewiesene Behauptung zurückgegeben worden, die Witwe Hess habe seinerzeit den Kaufpreis nicht erhalten. Die Erben erhielten gleichwohl das Gemälde ausgehändigt und kassierten inzwischen bei dessen Versteigerung in New York 30 Millionen Euro.
Martin Roth, Chef der Dresdner Kunstsammlungen, der zur Rückgabe des Bildes „Ein Nachmittag im Tuileriengarten“ von Adolph von Menzel an die Erben der früheren jüdischen Eigentümer gezwungen wurde, nennt die Rückgabepraxis „destruktiv“. Museen und Galerien würden „weichgekocht“, bis sie einknickten. Wo ein Fall nicht strittig sei, werde er eben „strittig gemacht“. Anwälte hätten sich auf solche Fälle spezialisiert. Roth wörtlich: „Spektakulär ist die Tatsache, dass Gemälde unter dem Deckmantel, sie an ihre Besitzer, vor allem an ihre jüdischen Besitzer zurückzugeben, zu Objekten der Spekulation werden.“
Meist haben neue Wiedergutmachungs-Ansprüche einen propagandistischen Vorlauf. Das muss man auch bei den heftigen Diskussionen um eine Holocaust-Ausstellung auf deutschen Bahnhöfen befürchten, mit der eine Verantwortung der Bahn für Juden-Deportationen begründet werden soll. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn wehrt sich dagegen. Vielleicht deshalb, weil im nächsten Schritt finanzielle Forderungen an die Bahn folgen könnten. Man würde sich auch nicht wundern, wenn jemand auf die Idee käme, bei der Privatisierung der Bahn müssten die Opfer bzw. ihre Erben die Mehrheit der Aktien kostenlos erhalten...


Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Gegen das Vergessen Foren-Übersicht -> Aktuelle Infos Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.




Kostenloses Forenhosting unter http://www.bboard.de

Powered by phpBB 2.0.23 © 2001- 2004 phpBB Group
Theme created by Vjacheslav Trushkin

BBoard.de bietet Ihnen ein Kostenloses Forum mit zahlreichen tollen Features

Impressum | Datenschutz